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Geophysikalisches Aktionsprogramm

Geschichte des GAP

1985 riefen Karlsruher Geophysikstudenten ein Treffen für ihre Kommilitonen aus ganz Deutschland ins Leben. Die Idee, sich gegenseitig das eigene Institut vorzustellen, kam bei den Teilnehmern so gut an, daß das GAP (kurz für Geophysikalisches Aktions Programm) seither jedes Jahr in einer anderen Stadt wiederholt wurde.

Das Ziel des GAP ist es, den Kontakt der Geophysikstudenten untereinander zu fördern und einen Einblick in die Arbeitsgebiete des ausrichtenden Instituts zu gewinnen. Außerdem wird über Vorträge, Workshops und Exkursionen Wissen vor allem zu Themen wie "Berufseinstieg", "Industriepraktikum" und "Spektrum der Aufgaben der Geophysik" vermittelt, das über den reinen Vorlesungsbetrieb hinausgeht.

Inzwischen ist das GAP zu einer festen Institution mit internationalem Charakter bei den Geophysikstudenten geworden. Wir konnten in den vergangenen Jahren regelmäßig Teilnehmer aus der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Tschechien, und weiteren europäischen Ländern kennenlernen. Veranstaltungen lagen auch schon in Österreich und der Schweiz.

(Auszug aus: "Coming home: GAP `98 Karlsruhe" von M. Keller und B. Brzenczek, erschienen in den Mitteilungen der DGG, Nr. 1/1998)

Die bisherigen Veranstaltungsorte waren:

 

  1985 Karlsruhe 1991 Clausthal 1997 Münster 2003 Köln 2009 Freiberg 2015 Freiberg  
1986 Hamburg 1992 Freiberg 1998 Karlsruhe 2004 Cracow 2010 Karlsruhe 2016 Münster
1987 München 1993 Köln 1999 Freiberg 2005 München 2011 Hamburg 2017 Karlsruhe
1988 Kiel 1994 Kiel 2000 Leoben (A) 2006 Leipzig 2012 Köln  
1989 Graz (A) 1995 Zürich (CH) 2001 Berlin 2007 Münster 2013 Münster  
1990 Bochum 1996 München 2002 Hamburg 2008 Kiel 2014 Kiel  

 

2017 findet das GAP in Karlsruhe statt. Freut euch wieder auf interessante Exkursionen und spannende Gespräche mit anderen Studenten und erlebt das GAP-Feeling hautnah.

Für alle die zu Hause bleiben mussten, haben wir als Studentische Initiative kurze Berichte zu den beiden letzten GAP Veranstaltungen aus Hamburg, Köln, Münster, Kiel, Freiberg und wieder Münster im Folgenden für euch bereit gestellt.

 


 

 

Das GAP 2016 an der Universität Münster  

 

Autoren: Studentische Initiative

 

 

 Dieses Jahr fand das Geophysikalische Aktionsprogramm (GAP) in Münster statt. Es fanden sich sehr engagierte Studentinnen und Studenten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die uns ein hervorragend organisiertes langes Wochenende über die Himmelfahrtstage (5.-8. Mai) bescherten.
Nachdem die Teilnehmer aus ganz Deutschland und der Universität Krakow angereist waren, begann die Veranstaltung am Donnerstagabend mit einem gemeinsamen Abendessen auf dem Leonardo Campus und der traditionellen Icebreaker Party. Insgesamt ca. 90 Geophysikstudentinnen und -studenten feierten das Wiedersehen und freuten sich auf die lehrreiche und gesellige gemeinsame Zeit.
Am Freitag startete der Tag zeitlich gestaffelt, je nachdem für welche Exkursion man sich angemeldet hatte. Die Teilnehmer, die durch rechtzeitige Anmeldung einen Platz für die Besichtigung des Standortes der European Space Agency (ESA) in den Niederlanden ergattert hatten, waren als erste auf den Beinen, um 7:20 Uhr mit einem Reisebus Richtung Nordvijk aufzubrechen. Dort konnten die Studierenden an einer sehr interessanten Führung durch die Gebäude der ESA teilnehmen und erhielten so einen Einblick in deren Tätigkeitsfelder und Missionen. Auch der nahgelegenen Nordsee wurde bei wunderbarem Sonnenschein ein kurzer Besuch abgestattet.
Weitere Exkursionen führten zum Beispiel in den Allwetterzoo Münster. Sportlich aktiv betätigten sich diejenigen, die sich für die Kletterhalle oder für die angebotene Radtour durchs Münsterland angemeldet hatten. Letztere bekamen eine ganze Menge von der wunderschönen Frühlingssonne ab. Weitere Ausflüge führten zum UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein in Essen oder durch die Altstadt von Münster.
Abends wurde in Kooperation mit Amnesty International ein Workshop angeboten, bei dem die Studierenden sich mit dem Thema „Geophysik: Umwelt und Menschenrechte” beschäftigen konnten. Genauer ging es darum, sich in Gruppenarbeit näher mit den Themen „Ölkatastrophe im Niger-Delta” und „Verletzung der Menschenrechte beim Bau einer Kupfermine in Myanmar” zu befassen. Dadurch wurde man angeregt, aktuelle Projekte, in denen Geophysiker und Geophysikerinnen involviert sind, sowohl aus politischem als auch aus moralischem Blickwinkel zu betrachten.
Auch das Fachliche kam beim diesjährigen GAP nicht zu kurz. Am Samstag fand eine vielfältig gestaltete Vortragsreihe statt. Die Arbeitsgruppen „Seismologie”, „Angewandte Geophysik” und „Geodynamik” der WWU Münster wurden durch Prof. Dr. Christine Thomas, Dr. Volkmar Schmidt und Prof. Dr. Ulrich Hansen in jeweils einem Vortrag vorgestellt. Firmenpräsentationen gab es in diesem Jahr von der Firma Rosen, die sich unter anderem mit Pipeline-Instandhaltung beschäftigt, und der Firma Eggers (Kampfmittelbergung). Weitere interessante Vorträge wurden von Vertretern der IDEA League über den Joint Master, dem DLR über den Einfluss von Abgasen auf den troposphärischen Ozongehalt und vom Alfred-Wegener-Institut angeboten. Den Abschlussvortrag hielt Ian Jack von der EAGE, der uns per Videokonferenz zugeschaltet wurde, über die Entwicklung der Explorationsindustrie. Auf die zahlreichen Fragen, die im Anschluss gestellt wurden, antwortete er zielführend und sehr bereitwillig.
Wie jedes Jahr hielt auch der Studentensprecher Nicholas Schliffke der DGG einen kurzen Vortrag über die aktuellen Themen in der DGG, die wichtig für die Studentinnen und Studenten sind. Die Mitglieder der studentischen Initiative stellten sich und ihre jeweiligen Aufgaben kurz vor. Anschließend wurde Paula Rulff von der Uni Potsdam als neue Studentensprecherin gewählt. Des Weiteren fand zum ersten Mal eine Umfrage statt, auf welche die Vergabe des neu initiierten Lehrpreises der DGG begründet sein wird. Die studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten auf einem detaillierten Fragebogen eine Lehrperson für den Preis nominieren und dies ausführlich begründen. Zum Abschluss der Veranstaltung fiel die Wahl für den Ausrichtungsort des Geophysikalischen Aktionsprogramms 2017 auf Karlsruhe.
Die Abschiedsparty fand in Münsters Partyviertel „Am Hawerkamp” statt. Am darauffolgenden Morgen verabschiedeten sich alle, nicht ohne zu vergessen, den diesjährigen Ausrichtern ein großes Dankeschön für ihre Arbeit auszurichten.

 

 

 

 


 

 

“Glück auf!” – Das GAP 2015 in der Bergbauerstadt Freiberg 

von Paula Rulff (Uni Potsdam)

Dieses Jahr wurde das Geophysikalische Aktionsprogramm (GAP) von engagierten Studenten der Bergakademie Freiberg (Sachsen) ausgerichtet. Das Jahr 2015 ist in diesem Zusammenhang in zweierlei Hinsicht ein Jubiläumsjahr: Die GAP-Veranstaltung jährte sich zum 30. Mal und die Universität Bergakademie Freiberg feiert ihr 250 jähriges Bestehen.

Über das Himmelfahrtswochenende besuchten über 140 Studenten der Geophysik aus Deutschland, aber auch aus Polen, Tschechien und der Schweiz das GAP. Für alle Teilnehmer war es wichtig, nicht nur die Jubiläumszahlen gebührend zu feiern, sondern natürlich auch das Wiedersehen mit den bekannten und befreundeten Studenten. Dafür bot die traditionelle Icebreaker Party am Abend des Anreisetages genügend Gelegenheit. Sie fand in der „Alten Mensa“ in der Altstadt Freibergs statt.

Am Freitagmorgen machten sich alle auf, um pünktlich zu den Treffpunkten für die Exkursionen zu erscheinen. Das Exkursionsangebot war auch in diesem Jahr sehr breit gefächert, wer sich zeitnah angemeldet hatte, hatte freie Auswahl zwischen Tagesaktivitäten ganz verschiedener Art: Die Tagebauinteressierten verließen die Unterkunft als erstes, denn ihr Ausflug führte in den Lausitzer Braunkohletagebau, zur Besichtigung der Abraumförderbrücke F60. Bei einer anderen Exkursion konnte man sich den Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden ansehen, verbunden mit einer Besichtigung der Landeshauptstadt. Sportlich betätigt wurde sich im Kletterwald in Kriebstein, beim Kanufahren auf der Elbe oder beim Wandern in der sächsischen Schweiz. Etwas gemütlicher konnten die Teilnehmer der Stadtführung durch Freiberg inklusive Brauereibesuch oder beim Weingutbesuch ihren Tag angehen. Zusätzlich hatten alle GAP-Teilnehmer freien Eintritt in die „Terra Mineralia“, eine umwerfende Mineralien Ausstellung in der Freudenstein Burg in Freibergs Altstadt.

Nachmittags fand ein Workshop zum Thema „An introduction to finding and developing your ideal career“ statt. Hierbei ging es darum, seine Erfahrungen und Erwartungen zum Thema Karriere und Job einzubringen und zu diskutieren.

Am Samstag wurden im Clemens Winkler Bau der Universität Freiberg interessante Vorträge gehalten. Die Vortragsreihe begann mit einem Grußwort von Klaus Spitzer, Leiter des Instituts für Geophysik und Geoinformatik an der Bergakademie Freiberg. Des Weiteren stellten einige Firmen ihre Arbeit vor: Ein Mitarbeiter von Baker Hughes referierte über Bohrlochgeophysik, das Dresdener Grundwasser Zentrum berichtete über dessen Arbeit und die IDEA League klärte über ihr „Joint Master Programme in Applied Geophysics“ auf. Außerdem wurden drei wissenschaftliche Vorträge der Arbeitsgruppen Elektromagnetik und Seismik/Seismologie aus Freiberg präsentiert. Der Austragungsort des GAPs 2016 wird Münster sein.

Nicholas Schliffke, der Studentensprecher der „Initiative der Geophysikstudenten" stellte in einem der Vorträge die Studentische Initiative und die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft  vor. Dabei motivierte er die Studenten, sowohl die Vorzüge der DGG durch eine Mitgliedschaft zu nutzen, als auch über die Mithilfe in der Studentischen Initiative nachzudenken, die durch den baldigen erfolgreichen Universitätsabschluss einiger Mitglieder unbedingt Nachwuchs braucht.

 

Einen zeitgemäßen und spannenden Abschluss gab es durch einen zum ersten Mal durchgeführten Scienc e Slam, bei dem zwei Redner versuchten, in 10 Minuten Vortragszeit das Publikum mit einem spannenden Vortrag von ihrer Arbeit zu überzeugen.

Bei einem abschließenden gemeinsamen Abendessen konnten sich die Studierenden ein letztes Mal austauschen und sich für das nächste Jahr verabreden.

Die Studentische Initiative spricht im Namen aller Teilnehmer ein großes Dankeschön an die Organisatoren des diesjährigen GAPs sowie an die Sponsoren aus und freut sich auf das GAP 2016 in Münster!

                  

 

 

 


                  

 

 

Das GAP 2014 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kielgaplogo 2014

Von Teresa Steinke (KIT) & Niklas Thiel (KIT)

Das Geophysikalische Aktionsprogramm (GAP) 2014 war wieder einmal ein voller Erfolg! Dieses Jahr empfang die Landeshauptstadt des nördlichsten Bundeslandes die rund 170 Geophysik-Studierenden zum traditionellen Termin über Christi-Himmelfahrt vom 29.05.- 01.06.2014.

So dient das bereits zum vierten Mal in Kiel ausgetragene Treffen als Möglichkeit Kontakte zu anderen Studenten zu knüpfen sowie mögliche Arbeitgeber und die Fülle an verschiedenen Fachbereichen der Geophysik kennenzulernen.

Nachdem am Donnerstag Nachmittag die aus insgesamt zwölf deutschen Universitäten und der AGH Universität Krakow angereisten Teilnehmer ihre Unterkunft in der Gutenbergschule bezogen hatten, startete das 29. GAP mit der traditionellen Icebeaker Party. Bei Barbecue und lockerer Atmosphäre nutzen die Studierenden die Gelegenheit sich mit Studenten anderer Universitäten auszutauschen und alte Kontakte zu pflegen.

Am Freitag wurden sieben verschiedene Exkursionen angeboten. Bei bestem Wetter konnten die Teilnehmer sich sportlich im Kletterpark betätigen, Kiel und Umgebung erkunden oder mit dem Schiff das Wattenmeer der Nordsee entdecken. Auch eine Fahrt mit der Littorina auf der Ostsee oder ein Besuch des Wikinger Museums Haitabu standen auf der Liste. Viele nutzten anschließend am Abend die Möglichkeit sich dem Workshop „Where have you been“ anzuschließen, indem die rund 30 Teilnehmer in mehreren kurzen Vorträgen sich gegenseitig über interessante Feldmessungen oder Auslandsaufenthalte im Studium informierten. So wurde vor allem jüngeren Studenten ein Überblick über die Möglichkeiten im Geophysik-Studium gegeben.

Nach dem Frühstück am Samstag ging es ab 9:45 Uhr zu den Vorträgen, wo sich neben den verschiedenen geophysikalischen Arbeitsgruppen der CAU Kiel die Sponsoren präsentierten. Im Vorraum des Hörsaales konnte man sich an Ständen bei den verschiedenen Firmen über mögliche Berufseinstiege und Praktika informieren. Auch die studentische Initiative stellte sich vor. Als Nachfolge für den aktuellen Studierendensprecher Niklas Thiel (KIT, Kalrsruhe) wurde Nicholas Schliffke (WWU, Münster) von den Studenten gewählt. Der neue Studierendensprecher wird nun die Geophysik-Studierenden für zwei Jahre im Vorstand der DGG vertreten und die studentische Initiative leiten und koordinieren. Alle weiteren Mitglieder der studentischen Initiative werden auf der Seite der Initiative www.geophysikstudenten.de vorgestellt. In einer weiteren Wahl wurde der nächste Austragungsort gewählt. Die Wahl fiel hier auf die TU Bergakademie Freiberg als nächsten Veranstalter. Außerdem laufen bereits Gespräche mit der AGH Universität Krakau als Austragungsort 2016.

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Den Abschluss des GAPs bildete am Samstag die Farewellparty, bevor am Sonntagmorgen nach einem Frühstück alle Teilnehmer wieder Richtung Heimat aufbrachen.

Die studentische Initiative möchte sich noch einmal im Namen aller Teilnehmer bei den Organisatoren und allen Helfern für das wirklich ausgezeichnet gelungene GAP danken und freut sich schon auf das 30. GAP 2015 in Freiberg!

 

 

 

 

 

 


                             In der Fahrradhauptstadt Münster - Das GAP 2013

Von Teresa Steinke (KIT) & Niklas Thiel (KIT)

logo gap 2013 muensterDas diesjährige Geophysikalische Aktionsprogramm (GAP) führte vergangenes Himmelfahrtswochenende (9. - 12. Mai) seine gut 120 Teilnehmer an die Westfälische Wilhelms-Universität in der Fahrradhauptstadt Münster. Ziel dieses zum 28. Mal ausgetragenen Treffens ist es den Kontakt von Geophysikstudierenden untereinander zu fördern und den Studierenden das breite Spektrum der Geophysik, über den reinen Vorlesungsbetrieb hinaus, zu vermitteln und mögliche Berufsfelder vorzustellen.


Wie jedes Jahr wurde das GAP traditionell am Donnerstag mit der Ice-Breaker-Party eröffnet bevor dann am Freitag mit einem weiten Spektrum von wissenschaftlichen und sportlichen Exkursionen das Umland Münsters bis über die niederländische Landesgrenze hinaus erkundet werden konnte. Ziele der Exkursionen waren der Zollverein Essen, das Forschungs- und Technologiezentrum der ESA und verschiedene Sehenswürdigkeiten des Münsterlandes, welche mit dem Rad oder auf dem Wasserweg erzwungen wurden.

Am Samstag präsentierten sich die drei Arbeitsgruppen des Institutes für Geophysik der Universität Münster, die AG Seismologie, die AG Angewandte Geophysik und die AG Geodynamik. Diese stellten ein weites Feld an Forschungsthemen und Projekten vor. Zudem konnten die Studierenden durch die verschiedenen Vorträgen von Sponsoren und Gastreferenten einen tiefen Einblick in den Alltag verschiedener möglicher geophysikalischer Berufsfelder erlangen. Auch die studentische Initiative geophysikstudenten.de stellte ihren Jahresbericht vor. Hier ist vor allem der erfolgreiche Umzug und Umbenennung der nationalen und internationalen Mailingliste zu nennen, die nun Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! heißt. Die Mailingliste wird vor allem für Jobangebote und Infos rund um das Studium der Geophysik und das GAP genutzt. Auch sind neue Designs der Materialien für das Rent-A-Student-Projekt nun auf der webseite www.geophysikstudenten.de abrufbar. Die stud. Initiative führte auch erfolgreich einen Workshop zur Einführung eines geowissenschaftlichen Dachverbandes durch. Das Thema mit aktuellem Bezug wurde in dem Workshop von allen Seiten beleuchtet und dessen Vor- und Nachteile diskutiert.


Bevor am Sonntag sich die Wege der Teilnehmer wieder trennten, wurde noch einmal am Samstag Abend gebührend ein gelungenes Aktionsprogramm, mit Vorfreunde auf das kommenden GAP 2014 an der Christian Albrechts- Universität zu Kiel, gefeiert.

Wir, die studentische Initiative, möchten uns nochmals im Namen aller Teilnehmer für das wirklich top gelungene GAP in Münster bedanken!

 


                             Das GAP 2012 zu Gast in der Karnevalsmetropole Köln

Von Anke Schürer (CAU Kiel) & Stephan Schennen (Universität Potsdam)

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Das Geophysikalische Aktions Programm (GAP) führte seine Teilnehmer in diesem Jahr an die Universität zu Köln. Am Himmelfahrtswochenende vom 17. bis 20. Mai trafen sich etwa 70 GeophysikstudentInnen in der Rheinmetropole, um sich über Studieninhalte auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam zu feiern.


Traditionell begann das inzwischen zum 27. Mal ausgetragene GAP am Donnerstagabend mit der Ice-Breaker-Party. Am Freitagvormittag fand die offizielle Begrüßung durch Prof. Sauer statt. Nach einem interessanten Vortrag über das Institut für Geophysik und Meterologie, sowie der Stadt Köln sta
nden die Exkursionen auf dem Programm. Diese deckten auch in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum an wissenschaftlichen, sportlichen und kulturellen Höhepunkten im Umland ab. Zur Auswahl standen neben der Besichtigung eines der weltweit größten, voll beweglichen Radioteleskope, Geocaching, Wandern in der Eifel und einer Kanufahrt auf der Wupper auch der Besuch des Schokoladenmuseums und verschiedener Brauhäuser der Stadt, sodass jeder auf seine Kosten kam.
 
Am Samstag präsentierten die Arbeitsgruppen Integrierte numerische Modellierung, Angewandte Geophysik, Tropische und subtropische Meteorologie, Regionale Klimaforschung sowie Weltraumgeophysik ihre Arbeit anhand ausgewählter Projekte in kurzen Vorträgen. Im Anschluss stellte sich die Studentische Initiative mit ihren aktuellen Projekten vor. Neben einer kurzen Einführung präsentierte sie dabei die überarbeitete Homepage www.geophysikstudenten.de, die seit April 2012 ein neues Layout besitzt. Weiterhin wurde auf die im Sommer 2011 gegründete Facebook-Gruppe Geophysikstudenten, die mittlerweile bereits 214 Mitglieder zählt, und die Neubesetzung des Studentensprechers und weiterer Positionen im kommenden Jahr hingewiesen.
 

Als letzter Programmpunkt des Nachmittags stand die Wahl des Austragungsortes im nächsten Jahr an. Von den in einer kleinen Vorab-Umfrage ermittelten Wunsch-Universitäten Münster, Berlin, Bremen und München stellten sich die FU Berlin und WWU Münster letztendlich zur Wahl. Der Vorschlag das GAP im kommenden Jahr mit der von der FU Berlin ausgerichteten 3. International Geosciences Student Conference (IGSC, 25. - 28.04.13) zu kombinieren konnte den Großteil des Plenums nicht überzeugen, auch wenn die Veranstaltung selbst durchaus Interesse weckte. Stattdessen wurde von einer begeisterten Mehrheit Münster als Austragungsort gewählt.
 

Die Studentische Initiative bedankt sich ganz herzlich bei dem Orga-Team Köln und freut sich auf ein GAP in traditionellem Ambiente mit hoffentlich vielen interessierten Teilnehmern am Himmelfahrts-Wochenende 2013 in Münster!


                             Bericht zum GAP 2011 in Hamburg

Von Stephan Schennen (Universität Potsdam) und Teresa Steinke (KIT Karlsruhe)

GAP2011 BerichtDas Geophysikalische Aktionsprogramm (GAP) führte seine Teilnehmer dieses Jahr nach Hamburg. Vom 02. bis zum 05.06.11 trotzte der Großteil der 134 angemeldeten Geophysikstudenten der EHEC Panikmache in den Medien und kam an die Alster, um neue Kontakte zu knüpfen, Ideen für den zukünftigen Berufsweg zu sammeln und einfach gemeinsam mit anderen Studierenden aus Dänemark, Deutschland, Finnland, Schweden und Polen eine gute Zeit zu haben.

Das nach 1986 und 2002 dritte GAP in Hamburg erwartete seine Gäste mit dem inzwischen gut etablierten Programm aus „Ice-breaker Party", Exkursionen und Firmenvorträgen. So ging es unmittelbar nach dem Quartierbezug in einer Sporthalle gemeinsam bei bestem Wetter in einen Hamburger Jugendtreff, um gemeinsam in den ersten Abend hineinzufeiern.

Am nächsten Tag stand für jeden die bereits per Internet vorab aus einem breiten Angebot gewählte Exkursion an: So ging es z.B. ins Erdölmuesum, zu Halliburton, zum einzigen Erdwärmekraftwerk Norddeutschlands, zu Hamburgs letzter Wanderdüne, mit dem Kanu über die Alster, zum DESY (Deutsches Elektronen- Synchrotron in der Helmholtz- Gemeinschaft) oder auch zum Hamburger Flughafen und ins Hafenmuseum. Der Tag klang mit einer Diskussionsrunde zwischen Absolventen und Studenten aus, die bereits auf dem vorherigen GAP in Karlsruhe großen Zuspruch gefunden hatte. Schwerpunkt dieser Runde war der Einstieg in das Berufsleben nach dem Studium. Am Tag vor der Abreise präsentierten sich das gastgebende Institut für Geophysik der Uni Hamburg und die verschiedenen Sponsoren des GAPs. Zudem waren Gastreferenten eingeladen, über CCS (Carbon Dioxide Capture and Storage), den Alltag eines geowissenschaftlichen Reporters und die Teilnahme an einer Antarktis-Expedition zu berichten.

Auch die „Initiative der Geophysikstudenten" nutzte den Rahmen der Veranstaltung, um neue Ideen und Projektansätze gemeinsam zu besprechen. So soll nun, mit Niklas Thiel als neuer Studentensprecher und hinzugekommener Verstärkung im Ressort National und International, in den kommenden Jahren die Vernetzung und der Austausch von Studenten der Geophysik im In- und Ausland verbessert werden.

Im Namen aller Teilnehmer möchte sich die Studentische Initiative herzlich für die reibungslose Organisation der Gastgeber bedanken und hofft auf eine ähnliche zahlreiche Teilnahme im kommenden Jahr in Köln!

 

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